Wie seit ein paar Wochen schon, bin ich sonntags um die Mittagszeit, im Fitnessstudio. Irgendwie muss ich es schließlich schaffen, meine Form auf einem Minimum stabil zu halten, selbst wenn mich diverse Projekte, die sich am Horizont abzeichnen, bereits oder demnächst in Beschlag nehmen (werden).
Selbstverständlich tue ich das auch aus dem einfachen Grund, dass mein Schweinehund nicht meint, das faule Leben würde ewig weiter gehen. Nein. Meine Wehwehchen haben sich dankenswerterweise in Luft aufgelöst und deshalb gibt es keinen Grund, dem Schlendrian die Oberhand zu lassen.
Mein Schweinehund schaut mich schief an, straft mich mit Missachtung, als ich es heute zu guter Letzt schaffe, nach dem Muskeltraining meine erste Minirunde auf dem Laufband zu absolvieren. Nach mindestens dreimonatiger Abstinenz vom Lauftraining, klappt das besser als befürchtet. Zum Glück. Das gibt Ansporn für nächste Woche. Was soll ich sagen, sportlich betrachtet schmücke ich mich keinesfalls mit Lorbeeren aber etwas ist besser als nichts. Schwimmtraining, Kraft-Ausdauer im Fitnessstudio und Yoga für alles andere. Damit muss ich über den Winter kommen.
Meine Hauptleidenschaft, ihr erratet es sicherlich, ist momentan das Schreiben an sich, dem ich viel Zeit und Energie widme. Da aufgrund begrenzter Ressourcen halt nur eins von beiden richtig funktioniert, musste ich eine Entscheidung treffen, einen Kompromiss finden. Ich denke, das wird funktionieren. Außerdem spinnt sich mein Kopf ein weiteres Projekt zusammen, das allerdings erst im nächsten Frühjahr Beachtung braucht.
Die andere Hälfte meines Haushalts und ich wollen unseren Garten ein bisschen umgestalten. Er soll einen neuen Sitzplatz bekommen. Wo genau, steht noch nicht fest, daran tüfteln wir gerade herum. Der Belag jedoch steht fest. Es wird wunderbar aussehen, dessen bin ich mir sicher. Und die Planung dazu, ja, das macht mir besonders viel Spaß. Zu überlegen: was, wie und wo. Dabei kann ich mich ebenfalls gut austoben (Zwinkersmiley).

