#926 Achtsamkeit

Welcome back in the World of Working! Kann ich das so ausdrücken? Keine Ahnung. Der Alltag hat mich zurück, oder ich ihn, ganz wie man es sieht. (Ups, jetzt ist mir tatsächlich das Wort raus gerutscht, das ich vermeide, nämlich das Wort: man). Aber gut, manchmal ist es unumgänglich, Abstriche zu machen. Ich muss mich […]

#925 dazwischen

Ganze zwei Tage ohne dix:Minutes – hatte ich das schon mal, frage ich mich ernsthaft ohne in den Tiefen des Backends meiner Homepage nachzuforschen. Hintereinander wahrscheinlich nicht. Doch ich bin entspannt, schließlich gab es während meines Urlaubs einige Geschichten zu erzählen. Und jetzt? Wie bekomme ich den Turn zum Alltag wieder hin? Vielleicht kommt euch […]

#924 Abschied

Der Sturm hatte sich verspätet. Er kam, nicht wie angekündigt bereits am Nachmittag des Vortags, sondern erst in der Nacht. Doch dann war er da. Unüberhörbar. Er heulte um unsere kleine Hütte. Böe um Böe. Ließ kein Zweifel aufkommen, wer hier Herr im Haus war. Gepeitscht vom Sturm, wedelten die Ziehharmonikablätter unserer Hauspalme wild fuchtelnd […]

#923 Wirrwarr

Ich scheitere kläglich an dem Versuch, meine Gedanken zu entwirren. Denn selbst in der heilen Welt unseres Feriendomizils lesen wir Zeitung, hören Nachrichten. In mir macht sich ein komisches Bauchgefühl breit, was ich nicht genau einordnen kann. Ein ähnliches Gefühl der Beklommenheit hatte ich das letzte Mal bei der Schleyer-Entführung. Damals war ich sehr, sehr […]

#922 blauer Rauch

Munter ausgeschlafen nehme ich meinen Platz auf der Veranda ein. Rücke den Plastikstuhl in Bistrostuhl-Optik so zurecht, dass ich mit dem Kopf im Schatten und den Füßen in der Sonne sitze. Ich stelle die erste Tasse Kaffee, die Severin (#919a und b Severin) mit viel Mühe fabriziert hat, vor mir ab. Die andere Hälfte meines […]

921b Postkartenmotiv – Fortsetzung –

…zu den Schuhen und beschwerte ihn vorsichtshalber mit einem Stein. Der sollte verhindern, dass er vom Wind davon getragen wurde. Die Fahne am Eingang zum Strand, am Ende des Fußwegs, zeigte mir vorhin Seewind an. Das bedeutete, dass es ein paar Wellen gab, die allerdings mit Nichten als „hoch“ bezeichnet werden konnten.Ich lief die paar […]

#921a Postkartenmotiv

Auf dem Rückweg vom Strand versuche ich meine Spuren im Sand vom Hinweg zu finden und halte nach einem geriffelten Muster mit dem Schriftzug meiner Schlappen Ausschau. Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, oder wie war das nochmal? Meine Augen suchen den Boden ab. Der Sand ist fein, wie ich es bisher selten erlebte. Natürlich finde ich nichts. […]

#920c Die Perle – Fortsetzung –

Beim Zurücktreten auf die Veranda fiel es ihr plötzlich wieder ein. Sie erinnerte sich an den Schmerz, den sie damals verspürt hatte. Jetzt ging alles gut. Ihr nackter Fuß landete ohne Komplikationen auf dem Holzboden. Der zweite ebenfalls. Die Picknickdecke hing, wie sie sollte und beschattete den Tisch. Sie konnte mit dem Schreiben beginnen. Aber […]

#920b Die Perle – Fortsetzung –

Die Zeit verstrich. Das Jahr wechselte vom Altweibersommer in den Herbst, in den Winter. Das nächste Frühjahr kam und Pläne wurden geschmiedet. Pläne für den nächsten Sommerurlaub. Die Picknickdecke hatte es trotz diverser Flecken und aufgerissener Stellen auf ihrer gepolsterten, silberfarbigen Rückseite bis nach Hause zurück geschafft. Dem eigentlichen Ansinnen ihrer Besitzer, sollte sie vor […]

#920a Die Perle

Es war heiß. Die Sonne brannte vom stahlblauen Himmel direkt auf die Veranda ihres Feriendomizils. Sie hatte sich ihrer Schlappen entledigt und stand barfüßig auf einem der beiden Stühle, die es hier gab. Plastiknachbildungen von Bistro-Stühlen in Monoblock-Optik. Sie reckte die Arme über den Kopf. Dabei versuchte sie die abgewetzte Picknickdecke, die ihr am Strand […]