#725 ein Lichtlein ist entfacht

Unfassbar, diese große Zahl, die sich mit schnellen Schritten der noch größeren 730 nähert. Dann sind zwei Jahre mit dix:Minutes schon vorbei. Wenn ihr jetzt mitgerechnet habt, dann fällt die 730 auf den ersten Januar 2026 und nicht, wie ihr vielleicht vermutet hättet, auf den Silvestertag. Warum ist das so?, fragt ihr euch bestimmt. Das liegt daran, dass ich am ersten Januar 2024 mit der Zahl: Null losgelegt habe.

Damals habe ich ein Streichholz gezündet. Ein kleines Lichtlein. In dessen Schein habe ich mich auf das große Parkett des Internets mit einem scheu dahingehauchten: hallo gewagt. Heller ist es nicht um mich herum geworden. Die Tiefen des Netzes werden mir unergründlich bleiben und das wird sich wahrscheinlich niemals ändern, egal wie viele Jahre vergehen. Doch was werde ich verändern?

Diese Frage stelle ich mir zum Jahreswechsel nicht nur persönlich, sondern auch für meinen Blog. Dabei gilt es diverse Abwägungen zu treffen. Vereinbarungen mit mir selbst, die mich einerseits weiterhin anspornen und fordern. Die mir andererseits kreativen Freiraum lassen und gleichzeitig einen Rahmen geben. Ein Korsett bilden. Und das ist gar nicht leicht. Deshalb werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen, ob oder was ich möglicherweise verändern möchte. Möge eine gute Idee vom Himmel fallen – ich wäre dafür offen.

Es kann sein, dass ich zum Ergebnis gelange, alles zu belassen, wie ich es die vergangenen dix:Minutes-Folgen getan habe. Das hätte den Vorteil der Beständigkeit. Neue Reize, andere Ziele, veränderte Aufgaben und abwechslungsreiche Herausforderungen könnten allerdings ebenfalls spannend sein. Ich glaube, ich stehe gerade an dem Punkt, an dem jede/r Künstler:in immer mal wieder vorbei kommt: der Hinterfragung des eigenen Schaffens. Gut, dass ich in diesem Fall völlig frei bin. Ich kann euch versichern, dass die Freiheit zu tun, was ich möchte, das Beste daran ist.

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