#729 Kehraus

Jetzt ist es soweit. Der letzte Tag dieses Jahres ist angebrochen. Ich versuche, in meinen Vorbereitungen auf einen schönen Silvesterabend, den wir mit unseren Freunden verbringen werden, ein wenig inne zu halten. Inne zu halten und zu resümieren, wie das fast abgelaufene Jahr war. Was war gut, was nicht? Was waren meine Highlights in 2025?

Zwischen den restlichen Einkäufen für den Abend, dem Aufräumen und der Vorbereitung für unser Menü ist es nicht leicht, einen klaren Gedanken in diese Richtung zu fassen. Deshalb tut es gut, mir die Zeit zu nehmen und wenigstens ein kleines bisschen nachzudenken.

Neapel und Palermo bleiben mir auf ewig in Erinnerung. In diesen beiden Städten legte ich meine Meisterprüfung im Straßenverkehrsradeln ab. Überhaupt, was für ein Trip von Rom nach Sizilien mit den Rädern. Und wie schön war es wieder, im Sonnenaufgang im Meer zu schwimmen. Ein episches Erlebnis, von dem ich nicht genug bekommen kann.

Außerdem ging es sportlich zu. Ich absolvierte einen Halbmarathon, obwohl Lauftraining nicht zu meinen Lieblingsaktivitäten gehört. Ich bezwang den Mont Ventoux. Sicherlich mein Highlight. Schade, dass der Gipfel wolkenverhangen war. Ich trotzte dem Wetter, den Null Grad am Gipfel und kam bei Null Sicht heil den Berg wieder runter. Ich startete erstmalig beim Frankfurt Triathlon. Jedermann Distanz. Nichts großes aber immerhin und meine Rad-Zeit war prima. Außerdem schaffte ich es, im Freiwasser zu kraulen, die ganze Strecke. Das ist für mich und meine Freiwasserphobie ein Erfolg. Aus Panik stellte ich sonst immer auf Brust um. Ich bin stolz auf mich. Außerdem schlug ich mich bei Alb extrem, dem Rad-Event über die schwäbische Alb, richtig gut. Ich war eine halbe Stunde schneller, als im Jahr davor.

Mein zweites Jahr mit dix:Minutes. Jeden Tag ein Foto und ein Text. Ich trainierte meinen „Schreibmuskel“. Und nächstes Jahr? Ich bleibe neugierig.

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