Die Restarbeiten von gestern sind erledigt (#745 mix it, shake it), denn, wie sollte es anders sein, förderte das Tageslicht Restspuren der Mixerexplosion zutage. Wenigstens klebt der Fußboden nicht mehr, das finde ich am unangenehmsten. Wenn ich mit den Crocs am Boden bäbbe und es dabei dieses komische Geräusch macht. Das kann ich gar nicht leiden. Aber lassen wir nun dieses Kapitel im Nebel des Vergessens verschwinden. Schließlich bin auch ich nicht perfekt und bis zu meinem nächsten Fail ist es nur eine Frage der Zeit.
Die Woche neigt sich schon wieder dem Ende zu und ich bin, ehrlich gesagt, sehr froh darüber. Ich kann mich jedenfalls nicht darüber beklagen, dass mein Januar zu langweilig angelaufen ist. Im Gegenteil. Es gibt viele Aufgaben, die erledigt werden müssen und genauso viele, die ich gerne erledigen will. Also stehe ich vor der Herausforderung beides: Pflicht und Kür zu angemessenen Teilen in meinem Tagesablauf unterzubringen. Kennt ihr das? Wie geht ihr in einem solchen Fall damit um? Priorisieren? – immer gut. Pareto-Prinzip? – es muss nicht perfekt sein. Schnell und schlampig? – darin bin ich besonders gut, weil mir oft die Geduld fehlt. Oder: Augen zu und durch? – das habe ich viel zu oft praktiziert.
Ihr seht, es gibt unterschiedliche Strategien, wie dem Thema: wenige Zeitressourcen bei gleichzeitig zu vielen Aufgaben begegnet werden kann.
Ich habe inzwischen gelernt, mir bewusste Auszeiten zu nehmen. Dabei erlaube ich mir nichts zu machen. Erstaunlich, wie viele Dinge sich von selbst in Luft auflösen. Eine knifflige, unangenehme Aufgabe habe ich beispielsweise ganze zwei Tage vor mir her geschoben. Als ich diese am dritten Tag endlich anging, war sie gar nicht mehr wild und ziemlich schnell und einfach gelöst. Schön, wenn das immer so wäre. Aber das zeigt mir, dass eine weitere Strategie einfach: abwarten (und Tee trinken) ist.

