#249 zwei – Perpignan

Nach fast zwei Wochen auf dem Rad (mit ein paar kleinen Unterbrechungen) geht es morgen zurück an den Ausgangsort am Canal du Midi. Doch die letzte Etappe muss erst noch bewältigt werden, weshalb ich nun von heute berichte. Das Hotel ist formidable und das Frühstück ohne auch nur die kleinste Beanstandung. Bei frischgepresstem Orangensaft, diversen […]

#248 drei – El Ter

Das Hotel ist auf Sportler eingestellt. Wir frühstücken mit der rumänischen Nachwuchsmannschaft der Triathleten und Triathletinnen, die gerade kurz von ihrem Trainer auf ihre Tagesaufgabe eingeschworen werden. Andere Radlergruppen präparieren sich ebenfalls für ihren Tag. Genauso wie wir. Comprodon ist unser Ziel für heute und wir starten zu einer wunderschönen Graveltour. Über Sandpisten, Waldwege und […]

#247 Girona

Der Gestank kommt unverhofft und es dauert eine Weile, bis er in meinem Hirn das Signal: untypisch aufpoppen lässt. Meine Augen suchen und finden sogleich den Grund. Der Kadaver eines großen, braunschwarzen Schäferhundes liegt in der Böschung, die Radweg und Straße trennt. Überfahren? In der Sekunde meines Blicks mutet es fast so an, als sei […]

#246 gen Süden

Die Laienschaulspieltruppe der Campingplatzbewohner hat gestern Abend eine Nachtschicht eingelegt. Kurz vor Sonnenuntergang öffnete sich der Vorhang für eine weitere Vorstellung. Und wir waren die Zuschauer im ersten Rang. Wir sitzen an unserem geborgten Tisch, auf den geborgten Stühlen bei unserem Supermarktmenü (#245 Pilote), als ein großes Wohnmobil in unsere Gasse einbiegt. Eine aufgeregte Frau […]

#245 Pilote

Bevor ihr fragt: ja, ich war gestern im Meer baden (#244 Lifeguard im Monoblock). Natürlich. Nachdem der gestrige Tag mit ein klein wenig Kaffee aus dem Automaten, abgepacktem Kochschinken, Honig, Croissants und Baguette sehr rustikal als Picknick begann, endete er mit einem wunderbaren Abendessen. In schönem Ambiente gab es eine Flasche Weißwein, Austern, Loup de […]

#244 Lifeguard im Monoblock

Über der kleinen, künstlichen Lagune des campingplatzeigenen Pools thront der Monoblock in rosa. Bei schönem Wetter sitzt dort offensichtlich der oder die Lebensretter:in, um bei allzu übermütigen Schwimmversuchen schnell eingreifen zu können. Tja, das haben wir uns heute anders vorgestellt. Das Wetter schlägt uns ein Schnippchen. Es regnet. Die Kursänderung hat nichts gebracht (#243 Kursänderung) […]

#243 Kursänderung

Die Herausforderung beim Bikepacking, so wie wir es aktuell machen, ist die richtige Mischung zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Ich für meinen Teil habe gerne auch einen Entspannungsteil dabei. Und mein Begleiter, vielleicht würde er es weniger strikt zugeben als ich, auch. Für mich macht diese Abwechslung den Charme der Reise aus. Denn wir […]

#242 à Auch [in Oh:sch]

Als ich am Morgen die Augen aufschlage, lächelt mir die zitronengrüne Tapete unschuldig entgegen. Sie kann nichts dafür, dass mich die Stechmücken geplagt, das Gewitter wachgemacht und das viel zu kurze Bett (selbst für meine Verhältnisse kurze Bett) nicht haben schlafen lassen. Ich liege in einem Traum aus blass violettem Blümchenmuster, das sich auf Kopfkissen, […]

#241 Monsieur Claude und seine Töchter

Der letzte Col für diese Tour. Der letzte Col, der Peyresourde, steht heute auf dem Programm. Gleich hinter dem Ortsausgangsschild von Luchon geht es aufwärts. Dreizehneinhalb Kilometer liegen bis zum Gipfel vor mir. Was mich aufmuntert, ist die Aussicht auf ein leichtes Vorrankommen danach bis zum heutigen Etappenziel. Unten am Fuß des Bergs überholt uns […]

#240 Bagnères-de-Luchon

Dinge und Zustände entfalten immer dann ihren wahren (persönlichen) Wert (positiv oder negativ), wenn sie vergleichbar sind. Wobei die Vergleichbarkeit stets im Auge des- oder derjenigen steht, der ihn oder sie anstellt. Wichtig ist dabei für mein Dafürhalten, dass es tatsächliche Erlebnisse sind und keine Eindrücke vom Hörensagen. Nun gut, manche Katastrophen möchte ich nicht […]