#261 einundvierzig Prozent

Seit Sonntag habe ich einen Monstermuskelkater. Das ist wahrlich nicht übertrieben. Mir tun meine Beine weh, als gäbe es kein Morgen. Dabei bin ich nur gejoggt. Flach am Fluss entlang. Nix Bikepacking-Tour und Berge rauf und runter (#240 Bagnères-de-Luchon), nein, einfach nur gemütlich neun Kilometer leichtes Lauftraining. „Du läufst wie ein altes Waschweib“ muss ich […]

#260 wieder Wimmelbild

Zu Beginn meines Blogs habe ich einen Text über die Faszination von Wimmelbildern (#58 Wimmelbild) verfasst und berichtet, dass sie mich von je her magisch anziehen. Da sich das zwischenzeitlich, also in den vergangenen rund 200 Tagen und Geschichten, nicht geändert hat, möchte ich das Thema wieder aufgreifen. Und das kommt so: Ich betrachte und […]

#259 kreativ

Den letzten freien Urlaubstag nutze ich dazu, mich mit meinem Blog zu beschäftigen. Zwischen den Texten möchte ich da, wo es passt, noch mehr Verlinkungen einfügen. Ein Spinnennetz. Schließlich webe ich mit jedem weiteren Text meines eigenen Ichs mit ein. Wird dix:Minutes mehr Abbild meiner selbst. Es gibt viele Ansätze, die ich verwenden kann, mich […]

#258 alles Banane

Wie sich die Welt des Sprachgebrauchs verändert, zeigt sich nicht nur im Jugendwort des Jahres, sondern auch in den Dingen, die wir als Gesellschaft lustig finden. Jedenfalls trifft das auf mich zu. Zugegeben, mit diesem fremdle ich genauso, wie mit vielen Ansichten aus meiner Generation. Mir wird das immer dann besonders klar, wenn ich Sketche […]

#257 rückwärts 2

Sechs Uhr morgens ist nicht meine Zeit, stelle ich mal wieder fest, als der Wecker klingelt. Es ist Zeit, dass wir uns auf den Rückweg machen (#96 rückwärts und #136 retour). Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was nächste Woche wieder sein wird. Alltag. Früh aufstehen widerspricht meinem natürlichen Rhythmus. Schon immer. Allerdings bin ich mir […]

#256 Canal du Midi

Der feine, sandige Kies knirscht unter meinen Turnschuhen. Das Geräusch ist mir mittlerweile ein vertrauter Begleiter und erinnert mich an den Sound der Reifen meines Gravelbikes. Heute allerdings bin ich zu Fuß, wie ihr unschwer erraten habt, unterwegs. Morgen geht es heimwärts. Ich versuche noch einmal einzutauchen in die Landschaft und mir einen Vorrat an […]

#255 schreiben

Ich schlage meine blaue Kladde auf und lege das lose Blatt bei dem eine Seite liniert, die andere kariert ist an die Stelle, wo ich auf der blanko Seite weiter schreiben möchte. Den Kugelschreiber hat meine Begleitung okkupiert und so krame ich in meinem Rucksack nach einem zweiten, vom dem ich weiß, dass er da […]

#254 Goldglitzer

Runde, goldene Scheiben sind in Viererketten oder mehr zusammengeschnürt und hängen an Netzen über den Straßen der Altstadt von Bezibums. Sie bewegen sich sacht im Wind und klimpern dabei. Das Geräusch erinnert ein wenig an dicke Regentropfen die sacht zu Boden fallen. Es hört sich schön an und sieht ebenfalls schön aus. Bei Sonnenschein, den […]

#253 aller à la piscine

Die großen Platanen der Ferienanlage wiegen sich im Wind, der heute unablässig bläst und die stechende Sonne erträglich macht. Der Wind kräuselt die Oberfläche des Pools, in dem wenig Betrieb herrscht. Ein paar Kinder spielen im Kinderbecken. Über der Ebene jagt der Wind die wenigen Wölkchen vor sich her, die bisweilen ihren sanften Schatten zu […]

#252 Orte

Was passiert, würde ich mich stets am selben Ort aufhalten? Mit dieser Frage habe ich mich beschäftigt, als ich auf meiner Bikepackingtour von hier nach dort geradelt bin. Wie sehen die Menschen ihre Umgebung? Wie nehmen sie diese im Gegensatz zu mir wahr? Ich komme als Gast. Als Durchreisende, die sich keine vierundzwanzig Stunden dort […]