#815 ein winziger Buchstabe

Es ist verrückt, wie einfach das geht: es wird ein Buchstabe ausgetauscht und schon hat sich ein bekannter Zusammenhang in Luft aufgelöst. Gut, ich gebe es zu, in diesem Fall sind es zwei Buchstaben, der eine ausgetauscht, der andere hat sich hinzu gemogelt. Dennoch, ein einfacher Trick und eine große Wirkung. Findet ihr nicht auch? […]

#805 am Haken

Wir kennen das alle: manchmal hängen wir am Haken und wissen gar nicht genau, warum. Manchmal hängen wir am Haken eines Ortes, einer Gegend. Was ist es, dass uns gefangen nimmt? Gefangen im positiven Sinn, versteht sich. Wahrscheinlich sind es Erinnerungen, Gefühle, halt irgendetwas, das wir mit Emotionen verbinden. Fällt euch noch ein anderer Grund […]

#261 einundvierzig Prozent

Seit Sonntag habe ich einen Monstermuskelkater. Das ist wahrlich nicht übertrieben. Mir tun meine Beine weh, als gäbe es kein Morgen. Dabei bin ich nur gejoggt. Flach am Fluss entlang. Nix Bikepacking-Tour und Berge rauf und runter (#240 Bagnères-de-Luchon), nein, einfach nur gemütlich neun Kilometer leichtes Lauftraining. „Du läufst wie ein altes Waschweib“ muss ich […]

#254 Goldglitzer

Runde, goldene Scheiben sind in Viererketten oder mehr zusammengeschnürt und hängen an Netzen über den Straßen der Altstadt von Bezibums. Sie bewegen sich sacht im Wind und klimpern dabei. Das Geräusch erinnert ein wenig an dicke Regentropfen die sacht zu Boden fallen. Es hört sich schön an und sieht ebenfalls schön aus. Bei Sonnenschein, den […]

#249 zwei – Perpignan

Nach fast zwei Wochen auf dem Rad (mit ein paar kleinen Unterbrechungen) geht es morgen zurück an den Ausgangsort am Canal du Midi. Doch die letzte Etappe muss erst noch bewältigt werden, weshalb ich nun von heute berichte. Das Hotel ist formidable und das Frühstück ohne auch nur die kleinste Beanstandung. Bei frischgepresstem Orangensaft, diversen […]

#241 Monsieur Claude und seine Töchter

Der letzte Col für diese Tour. Der letzte Col, der Peyresourde, steht heute auf dem Programm. Gleich hinter dem Ortsausgangsschild von Luchon geht es aufwärts. Dreizehneinhalb Kilometer liegen bis zum Gipfel vor mir. Was mich aufmuntert, ist die Aussicht auf ein leichtes Vorrankommen danach bis zum heutigen Etappenziel. Unten am Fuß des Bergs überholt uns […]

#240 Bagnères-de-Luchon

Dinge und Zustände entfalten immer dann ihren wahren (persönlichen) Wert (positiv oder negativ), wenn sie vergleichbar sind. Wobei die Vergleichbarkeit stets im Auge des- oder derjenigen steht, der ihn oder sie anstellt. Wichtig ist dabei für mein Dafürhalten, dass es tatsächliche Erlebnisse sind und keine Eindrücke vom Hörensagen. Nun gut, manche Katastrophen möchte ich nicht […]

#239 morgens um sieben

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Denke ich für gewöhnlich auch, denn es kann schließlich noch nicht viel passiert sein. Die Nacht im Zelt war gemütlich aber kalt. Mit Einbruch der Dunkelheit habe ich selig geschlummert, voll mit den Erlebnissen und geplättet aufgrund der körperlichen Herausforderungen des Tages. Die Flasche Wein hatte […]

#238 Col de Port

Das Abenteuer in den Pyrenäen nimmt Fahrt auf. Zunächst läuft alles wie geplant. Es gibt einen Anstieg, den es zu bewältigen gilt. Danach nur noch abwärts zum Etappenziel. Einen Campingplatz, den wir uns gestern ausgeguckt haben und der auf halbem Weg zum Col d’Aspet liegt. Es ist bewölk und mir ist ein wenig frisch, was […]

#237 Carrefour express

Das Frühstück ist in der geräumigen Küche der Unterkunft gerichtet. An einer langen Tafel haben alle Gäste Platz. Es wird munter parliert. Auf französisch und englisch. Alles durcheinander. Wer woher kommt und wohin es sie oder ihn heute verschlägt. Wer welche Erfahrungen mit was hat und so weiter. Alle sind gleich. Jeder spricht mit jedem. […]