#926 Achtsamkeit

Welcome back in the World of Working! Kann ich das so ausdrücken? Keine Ahnung. Der Alltag hat mich zurück, oder ich ihn, ganz wie man es sieht. (Ups, jetzt ist mir tatsächlich das Wort raus gerutscht, das ich vermeide, nämlich das Wort: man). Aber gut, manchmal ist es unumgänglich, Abstriche zu machen. Ich muss mich erst wieder im Alltagsgeschäft einfinden. Ach, diese ganzen Wörter rund ums „schaffen“.

Der erste Arbeitstag im Homeoffice war, wie stets, vom Lesen der Mails geprägt. Doch bevor das geschah, war der Systemcheck aller Hard- und Softwareprogramme dran, verbunden mit der spannenden Frage: klappt es mit der IT? Sind meine Passwörter noch gültig, habe ich die richtigen im Kopf. Wenn nicht, wo habe ich sie (räusper) notiert? Ach halt, vor Outlook lese ich natürlich erstmal alle Nachrichten in Teams, um up to Date zu sein. Da stehen die wichtigen Infos aus dem Kolleg:innenkreis.

Dann folgen die E-Mails. Von hochwichtig bis zur überflüssigen Info war verlässlich alles dabei. Zum Glück keine Katastrophen. Den Urgent-Scan mache ich zu erst indem ich Absender und Betreffs überfliege. Danach lese ich von wichtig nach unwichtig und dann von alt nach neu. Aber da haben wir sicherlich alle unsere eigene Art der Herangehensweise.

Dem folgten erste Absprachen im Zweiergespräch via Teams. Praktisch. Und die eigentliche Informationsquelle zu den Mail-und Teams-Nachrichten. Außerdem war es schön, viele nette Gesichter wieder zu sehen, in medias res zu gehen oder ein paar private Infos auszutauschen, das gehört schließlich dazu.

Nun, während meines gesamten Arbeitstages beobachtete mich eine kleine Spinne, die sich offensichtlich ins Regalbord hinter meinen Schreibtisch verirrt hatte. Sie kroch von morgens bis abends hinter meinem Laptopbildschirm an der Wand, hinter dem Bild, dem Zauberwürfel, dem Smiley-Ball, den Fundstücken und meinen Achtsamkeitskarten hin und her, was dem Tag interessanterweise eine gewisse Leichtigkeit verlieh.

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